Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zum Thema

Rechte des Kindes

Icon Gleichstellung, Rechte und Geschlechter­gleichstellung

Status

Geschlossen

Beginn

15. Dezember 2021

Frist

18. Mai 2022

Budget

3.010.000 €

ID

CERV-2022-CHILD

Hinweis

Auszug (Inoffizielle Übersetzung)

Offizieller Titel

Schutz und Förderung der Rechte des Kindes

Ziele

Unterstützung, Weiterentwicklung und Umsetzung umfassender Richtlinien zum Schutz und zur Förderung der Rechte des Kindes

Unterstützte politische Initiativen: EU-Strategie für die Rechte des Kindes.

Förderkriterien

Um förderfähig zu sein, müssen die Antragstellenden (Begünstigte und angeschlossene Einrichtungen):

  • öffentliche oder private Einrichtungen sein (juristische Personen sein)
  • ihren Sitz in einem der förderfähigen Länder haben, d. h. derzeit: EU-Mitgliedstaaten (einschließlich der überseeischen Länder und Gebiete (ÜLG))
  • Organisationen, die auf Gewinn ausgerichtet sind, müssen Anträge in Partnerschaft mit öffentlichen Einrichtungen oder privaten gemeinnützigen Organisationen einreichen.
  • Das Projekt kann entweder national oder transnational sein.
  • An dem Antrag müssen mindestens zwei Organisationen beteiligt sein (Antragsteller:in und Partner:in).
  • Der beantragte EU-Zuschuss darf 75 000 EUR nicht unterschreiten.

Der Aufruf richtet sich auch an Schulen.

Es wird dringend empfohlen, eine öffentliche Behörde, einschließlich regionaler und lokaler Behörden, aktiv an den Projekten zu beteiligen. 
Diese Unterstützung wird durch Schreiben der öffentlichen Behörde zum Antrag zum Ausdruck gebracht (Anhang zum Antrag) und wird im Rahmen des Vergabekriteriums 2 Qualität bewertet.

Förderprioritäten

Diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen wird zur Umsetzung des ersten Themenbereichs der EU-Kinderrechtsstrategie beitragen - Beteiligung am politischen und demokratischen Leben: eine EU, die Kinder dazu befähigt, aktive Bürger und Mitglieder demokratischer Gesellschaften zu sein. 
Diese Priorität zielt darauf ab, die von der Kommission auf europäischer Ebene und in den EU-Mitgliedstaaten unternommenen Anstrengungen gegenseitig zu verstärken. Die Aufforderung zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit und die Wirkung von (bestehenden oder neu zu schaffenden) Mechanismen zur Beteiligung von Kindern an Entscheidungsfindungsprozessen auf lokaler und nationaler Ebene zu stärken.

Daher ist bei dieser Aufforderung eine starke Beteiligung lokaler, regionaler und nationaler Behörden von wesentlicher Bedeutung, da dies zur Nachhaltigkeit der Ergebnisse beiträgt und systemische Veränderungen gewährleistet. Erreicht werden kann dies durch die Bereitstellung angemessener Ressourcen für neue und bestehende Mechanismen der Kinderbeteiligung, durch Aufklärung über Staatsbürgerschaft, Gleichberechtigung und Beteiligung an demokratischen Prozessen in Schulen, durch den Aufbau von Kapazitäten für Erwachsene, wie diese sich auf sinnvolle Weise an Diskussionen mit Kindern beteiligen können, sowie durch Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen für Kinder.

Schulen sind ein natürliches Umfeld, in dem Kinder gemeinsam mit Gleichaltrigen partizipatorische Aktivitäten ausüben und pflegen und die Auswirkungen ihres Engagements auf ihr tägliches Leben erfahren können. Es gibt bereits eine Fülle von bewährten Verfahren zur Einrichtung von Schulbeiräten, Räten oder nationalen Schülerräten. Daher richtet sich dieser Aufruf auch an Schulen, um ihre Bemühungen zu unterstützen, ein sicheres, förderliches und sinnvolles Umfeld zu entwickeln, und Kinder in den Schulalltag und die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

Die Sensibilisierung für die Rechte der Kinder ist eine Voraussetzung für eine wirksame und sinnvolle Beteiligung der Kinder, insbesondere für die Gewährleistung des Rechts des Kindes, gehört zu werden und Gehör zu finden. Kinder, Fachkräfte, die mit Kindern und für Kinder arbeiten, die Medien, die Öffentlichkeit, Politiker:innen und Entscheidungsträger:innen müssen die Rechte des Kindes kennen, um das Recht, gehört zu werden, wirksam umzusetzen.

Geförderte Aktivitäten

  • Einrichtung langfristiger und nachhaltiger Programme und Mechanismen zur Beteiligung von Kindern auf lokaler und nationaler Ebene, auch in Schulen;
  • Unterstützung und Ausweitung des Aktionsradius bestehender Kinderbeteiligungsmechanismen mit dem Ziel, sie in die umfassenderen Entscheidungsfindungsprozesse und das demokratische System auf lokaler und nationaler Ebene einzubinden;
  • gegenseitiges Lernen, Ausbildungsmaßnahmen, Austausch bewährter Verfahren, Zusammenarbeit, einschließlich der Ermittlung bewährter Verfahren;
  • Kapazitätsaufbau und Schulungsmaßnahmen für nationale, regionale und lokale Behörden;
  • Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für Kinder und Erwachsene in Bezug auf das Recht, gehört zu werden, und die Beteiligung von Kindern.

Die Konzeption und Durchführung von Maßnahmen sollte in Zusammenarbeit mit Kindern erfolgen, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind. Bei allen Maßnahmen und Aktivitäten, sowohl in der Konzeptions-, Konsultations- als auch in der Umsetzungsphase, muss sichergestellt werden, dass die Maßnahmen den alters- und geschlechtsspezifischen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden.

Die antragstellenden Organisationen werden ermutigt, bereits vorhandenes Material (z. B. Instrumente, Projektergebnisse, Handbücher, Forschungsarbeiten, Studien, Kartierungen, Berichte usw.) zu verwenden, zu verbreiten und darauf aufzubauen und in ihrem Vorschlag zu erläutern, wie sie dies tun werden.

Erwartete Resultate

  1. Umsetzung der EU-Kinderrechtsstrategie und insbesondere der darin enthaltenen Empfehlungen an die EU-Mitgliedstaaten;
  2. verstärkte Beteiligung von Kindern auf lokaler und nationaler Ebene, auch in Schulen;
  3. Ausbau der Kenntnisse und des Fachwissens darüber, wie die Beteiligung von Kindern an der Entscheidungsfindung auf lokaler und nationaler Ebene verankert werden kann;
  4. mehr Raum, den die lokalen Behörden Mädchen und Jungen in ihrer ganzen Vielfalt zur Verfügung stellen, damit sie sich zu Themen äußern können, die die Gemeinschaften betreffen, in denen sie leben und die für sie von Bedeutung sind;
  5. Einrichtung langfristiger Mechanismen zur Beteiligung von Kindern auf lokaler und nationaler Ebene, auch in Schulen;
  6. Stärkung des Bewusstseins und des allgemeinen Wissens über das Recht der Kinder, gehört zu werden, und über die Beteiligung von Kindern, insbesondere im Hinblick auf öffentliche Entscheidungsprozesse und deren praktische Umsetzung, in der Bevölkerung, bei Fachleuten, die mit Kindern arbeiten, und bei den Kindern selbst;

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Gerne beantworten wir Ihre Fragen und beraten Sie rund um die Antragsstellung beim CERV-Programm – per E-Mail oder Telefon.

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