Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zum Thema

Operating Grants Werte der Union

Icon Werte der Union

Status

Angekündigt

Beginn

3. Quartal 2022

Frist

08. September 2022

Budget

26.700.000 €

ID

CERV-2022-OG-SGA

Hinweis

Auszug (Inoffizielle Übersetzung)

Offizieller Titel

Betriebskostenzuschüsse an Rahmenpartner:innen, die im Bereich Unionswerte tätig sind

Ziele

Schutz, Förderung und Sensibilisierung für Rechte durch finanzielle Unterstützung von Organisationen der Zivilgesellschaft, die auf lokaler, regionaler und transnationaler Ebene bei der Förderung und Pflege dieser Rechte tätig sind. Dadurch wird der Schutz und die Förderung der Werte der Union sowie die Achtung der Rechtsstaatlichkeit gestärkt und Beiträge geleistet zum Aufbau einer demokratischeren Union, eines demokratischen Dialogs, Transparenz und guter Regierungsführung.

Förderkriterien

Um förderfähig zu sein, müssen die Antragsteller:innen (Begünstigte und verbundene Einrichtungen):

  • juristische Personen, private gemeinnützige Organisationen (private Einrichtungen) sein
  • in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union niedergelassen sein
  • Begünstigte:r eines Rahmenpartnerschaftsabkommens im Rahmen der Aufforderung CERV-2021-OG-FPA sein
  • Für prioritätsspezifische Kriterien konsultieren Sie bitte das offizielle Dokument zum Call (Link s. unten, sobald der Aufruf veröffentlicht ist.)
  • Der/Die Antragsteller:in muss ein:e einzelne:r Antragsteller:in sein; Im Falle eines Netzwerks kann nur das Netzwerk oder die Organisation, die als gemeinsames Sekretariat /als Koordinator:in offiziell ernannt wurde, einen Antrag stellen. Die Mitgliedsorganisationen können sich nicht bewerben.
  • Die satzungsmäßigen Ziele der antragstellenden Organisation müssen unter eines der im Arbeitsprogramm 2021-2022 festgelegten Ziele des Programms fallen.

Förderprioritäten

Die Zuschüsse zielen darauf ab, die jährlichen Arbeitsprogramme europäischer Netzwerke, von auf europäischer Ebene tätigen zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie europäischen Think Tanks im Bereich Unionswerte zu unterstützen, die Rahmenpartnerschaftsabkommen mit EACEA unterzeichnet haben und in einem der folgenden Bereiche tätig sind: Nichtdiskriminierung, Gleichstellung der Geschlechter, Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und allen Formen von Intoleranz, Kinderrechte, Rechte von Menschen mit Behinderungen, Verhütung und Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt und Gewalt gegen Kinder.

Diese Zuschüsse zielen auch darauf ab, die jährlichen Arbeitsprogramme europäischer Netzwerke, auf EU-Ebene tätiger Organisationen der Zivilgesellschaft und europäischer Think Tanks zu unterstützen, die Rahmenpartnerschaftsabkommen mit der EACEA unterzeichnet haben und in den Bereichen europäisches Geschichtsbewusstsein oder bürgerschaftliches Engagement tätig sind. Die Rahmenpartner:innen können einen Vorschlag unterbreiten, in dem sie ihr jährliches Arbeitsprogramm vorstellen.

Geförderte Aktivitäten

Mit diesen Zuschüssen werden die Betriebskosten der Netzwerke, Organisationen oder Think Tanks sowie die Aktivitäten finanziert, die einen EU-Mehrwert haben und zur Umsetzung der Programmziele beitragen, einschließlich analytischer Aktivitäten, Schulungs- und Kapazitätsaufbauaktivitäten, Konferenzen, gegenseitiges Lernen, Zusammenarbeit, Bewusstseinsbildung, Kommunikations- und Verbreitungsaktivitäten. Antragsteller:innen müssen ein detailliertes jährliches Arbeitsprogramm für einen Zeitraum von 12 Monaten vorlegen.

Ab 2023 werden Rahmenpartner:innen, die sich als europäische Netzwerke qualifizieren, die Möglichkeit haben, ihren Mitgliedsorganisationen erneut Zuschüsse zu gewähren (d. h. eine weitere Auszahlung von Zuschüssen).

Die Aktivitäten sollten sowohl in der Konzeptions- als auch in der Umsetzungsphase die Geschlechterperspektive gebührend berücksichtigen, da dies in die Bewertung einfließen wird.  Die Partner:innen sollten auch einen integrativen und intersektionellen Ansatz in diesen Aktivitäten für alle Menschen, z. B. im Hinblick auf ethnische Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, Geschlecht oder sexueller Orientierung.

Erwartete Resultate

Von europäischen Netzwerken wird erwartet, dass sie zur Erreichung mindestens eines der folgenden Ziele beitragen:

  1. Aufbau von Kapazitäten nationaler oder regionaler Organisationen, die in den vom Zuschuss abgedeckten Bereichen tätig sind
  2. Aufbau und Erhöhung der Fähigkeit der Netzwerkpartner:innen, kohärente und koordinierte Aktivitäten zu entwickeln, die die relevanten politischen Ziele fördern
  3. Erweiterung der Reichweite des Netzwerks, einschließlich neuer Partner:innen
  4. Eine messbare Zunahme der Auswirkungen der Aktivitäten des Netzwerks in den relevanten Politikbereichen.

Organisationen der Zivilgesellschaft, die auf EU-Ebene im Bereich des europäischen Geschichtsbewusstseins sowie des bürgerschaftlichen Engagements tätig sind, sollten dazu beitragen, mindestens eines der folgenden Ziele zu erreichen:

  1. Aufbau und Steigerung ihrer Fähigkeit zur Entwicklung kohärenter und koordinierter transnationaler Aktivitäten, um die relevanten politischen Ziele auf EU-Ebene zu fördern
  2. Ein konkreter Beitrag der ständigen, üblichen und regelmäßigen transnationalen Aktivitäten der Organisation zu den relevanten politischen Zielen auf EU-Ebene und eine messbare Zunahme der Auswirkungen in den relevanten Politikbereichen.

Es wird erwartet, dass europäische Denkfabriken, die im Bereich des europäischen Geschichtsbewusstseins und des bürgerschaftlichen Engagements tätig sind, dazu beitragen, mindestens eines der folgenden Ziele zu erreichen:

  1. Bereitstellung eines Zusammenhangs zwischen Forschung und Politikgestaltung auf europäischer Ebene, um Lösungen für Probleme zu finden
  2. Erleichterung der Interaktion zwischen Wissenschaftler:innen, akademischen Einrichtungen und Entscheidungsträger:innen.

Im Jahr 2023 sollen die Mitgliedsorganisationen des Netzwerks, die einen Zuschuss von einem/einer Rahmenpartner:in erhalten, zur Erreichung mindestens eines der folgenden Ziele beitragen:

  • gestärkte Kapazitäten zum Schutz und zur Förderung der Rechte und Werte der EU
  • ein günstigeres Umfeld für zivilgesellschaftliche Organisationen und Menschenrechtsverteidiger:innen, z. B. nationale Menschenrechtsinstitutionen;
  • bessere Entwicklung der Lobby- und Überwachungsfunktion der zivilgesellschaftlichen Organisationen;
  • stärkere Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Organisationen in Politik- und Entscheidungsprozesse mit lokalen, regionalen und nationalen Regierungen;
  • eine stärkere Sensibilisierung der Bürger:innen für die Rechte und Werte der EU;
  • verstärkte regionale Zusammenarbeit innerhalb der Zivilgesellschaft.

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