Zielsetzung

Schutz, Förderung und Sensibilisierung für Rechte durch finanzielle Unterstützung von Organisationen der Zivilgesellschaft, die auf lokaler, regionaler und transnationaler Ebene bei der Förderung und Pflege dieser Rechte tätig sind. Dadurch wird der Schutz und die Förderung der Werte der Union sowie die Achtung der Rechtsstaatlichkeit gestärkt und Beiträge geleistet zum Aufbau einer demokratischeren Union, eines demokratischen Dialogs, Transparenz und guter Regierungsführung.

Förderkriterien

Zivilgesellschaftliche Organisationen, die aktiv Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte und Demokratie schützen und stärken, sind antragsberechtigt.

Um förderfähig zu sein, müssen Zuschussanträge alle folgenden Kriterien erfüllen:

  1. Der Antragsteller und potenzielle Partner müssen alle folgenden Voraussetzungen erfüllen:
    1. eine juristische Person sein;
    2. gemeinnützig sein;
    3. unabhängig von Regierung, Behörden, politischen, religiösen oder kommerziellen Interessen sein;
    4. eine zivilgesellschaftliche Organisation sein; und
    5. in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union niedergelassen sein
  2. Der Antragsteller oder mindestens ein Partner, falls vorhanden, muss alle folgenden Anforderungen erfüllen:
    1. über nachgewiesene Erfahrung von mindestens 3 Jahren bei der Umsetzung von CSO-Aktivitäten zum Kapazitätsaufbau verfügen;
    2. kürzlich nachgewiesene Erfahrung bei der Vergabe und Verwaltung von Zuschüssen an zivilgesellschaftliche Organisationen haben;
    3. Die Dauer der Maßnahme beträgt 36 Monate.
    4. Der beantragte EU-Zuschuss darf nicht niedriger als 2 500 000 EUR oder höher als 4 000 000 EUR sein.

Förderprioritäten

Die Zivilgesellschaft spielt eine Schlüsselrolle bei der Wahrung der gemeinsamen Werte, auf denen die EU beruht: Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte und Demokratie. Insbesondere Organisationen der Zivilgesellschaft fungieren als Wachhunde, um die Wahrung demokratischer Werte in der EU zu überwachen und gemeinsam mit unabhängigen Gerichten und Medien zu gegenseitigen Kontrollen beizutragen.


Ziel der Aufforderung ist es, eine aktive und integrative Beteiligung am Aufbau einer demokratischeren EU zu fördern und zu erleichtern sowie das Bewusstsein für Rechte und Werte durch die Unterstützung von Organisationen der Zivilgesellschaft zu schärfen. Dies soll auch den Schutz und die Förderung der Werte der Union und die Achtung der Rechtsstaatlichkeit stärken und zu demokratischem Dialog, Transparenz und guter Regierungsführung beitragen, auch in Fällen, in denen der Raum für die Zivilgesellschaft schrumpft.

Geförderte Aktivitäten

Die Aktivitäten müssen die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit, der Grundrechte und der Demokratie integrieren. Die folgende Liste von Aktivitäten erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; andere relevante und innovative Aktivitäten können in Betracht gezogen werden:

  • Unterstützung und Kapazitätsaufbau für zivilgesellschaftliche Organisationen durch Finanzierung (d. H. finanzielle Unterstützung Dritter), einschließlich der Veröffentlichung von Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, der Festlegung von Auswahl- und Vergabekriterien, der Bewertung von Anträgen und der Überwachung von Implementierung
  • technische und methodische Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Organisationen (z. B. Helpdesk während der Antragsphase, Unterstützung bei der Überwachung und Berichterstattung usw.)
  • Schulungen und Aufbau der Kapazität und Nachhaltigkeit von CSOs (z. B. durch Coaching zur Stärkung des strategischen Denkens und der Managementkapazitäten von CSOs, Fundraising-Schulungen, Seminare zur Kommunikation, einschließlich sozialen Medien und Videoerstellung, oder Stärkung der Politikforschung und -analyse)
  • thematische Schulungen zu EU-Recht und -Politik zur Förderung und zum Schutz von Rechten und Werten gemäß den Verträgen, der Charta und den geltenden internationalen Menschenrechtskonventionen
  • Sensibilisierung für die rechtsstaatliche Kultur in der EU und ihren Mitgliedstaaten
  • Förderung der Vernetzung zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und relevanten Interessengruppen.

Erwartete Resultate

(a) Stärkung der Kapazitäten von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die darauf abzielen, die Rechte und Werte der EU zu schützen und zu fördern

(b) unterstützendes Umfeld für zivilgesellschaftliche Organisationen

(c) effektivere, rechenschaftspflichtigere und nachhaltigere zivilgesellschaftliche Organisationen

(d) eine besser entwickelte Interessenvertretung und Überwachungsfunktion für zivilgesellschaftliche Organisationen

(e) verstärkte Beteiligung der Öffentlichkeit an bürgerschaftlichen Aktivitäten

(f) verstärkte Einbeziehung von zivilgesellschaftlichen Organisationen in politische und Entscheidungsprozesse mit lokalen, regionalen und nationalen Regierungen

(g) Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Rechte und Werte der EU;

(h) Stärkung schutzbedürftiger Gruppen

(i) Stärkung der regionalen Zusammenarbeit innerhalb der Zivilgesellschaft.

Zeitplan

Antragsbeginn

4. Quartal 2021

Antragsfrist

Bislang keine

Evaluation

Noch nicht bekannt gegeben

Ergebnisse der Evaluation

Noch nicht bekannt gegeben

Vertrags­unterzeichnung

Noch nicht bekannt gegeben

Quelle

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