Zielsetzung

Jedes Jahr kann den Rahmenpartnern ein Betriebskostenzuschuss zur Finanzierung ihrer Aktivitäten gewährt werden, sofern diese im Einklang mit den Programmzielen in dem betreffenden Bereich und den von der Kommission festgelegten politischen Prioritäten stehen. Die Kosten für die allgemeinen Verwaltungsausgaben, die für die Führung dieser Organisationen erforderlich sind, können ebenfalls übernommen werden.

Förderkriterien

Um förderfähig zu sein, müssen die Antragsteller (Begünstigte und verbundene Unternehmen):

  • juristische Personen, private gemeinnützige Organisationen (private Einrichtungen) sein
  • in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union niedergelassen sein
  • Begünstigter eines Rahmenpartnerschaftsabkommens im Rahmen der Aufforderung CERV-2021-OG-FPA sein
  • Für prioritätsspezifische Kriterien konsultieren Sie bitte das offizielle Dokument zum Call (Link s. unten)
  • Der Antragsteller muss ein einzelner Antragsteller sein; Im Falle eines Netzwerks kann nur das Netzwerk oder die Organisation, die als gemeinsames Sekretariat / offiziell ernannter Koordinator ernannt wurde, einen Antrag stellen. Die Mitgliedsorganisationen können sich nicht bewerben.
  • Die gesetzlichen Ziele des Antragstellers müssen unter eines der im Arbeitsprogramm 2021-2022 festgelegten Ziele des Programms fallen.

Förderprioritäten

Diese Zuschüsse zielen darauf ab, die jährlichen Arbeitsprogramme europäischer Netzwerke, auf EU-Ebene tätiger Organisationen der Zivilgesellschaft und europäischer Think Tanks zu unterstützen, die Rahmenpartnerschaftsabkommen mit EACEA unterzeichnet haben und in einem der folgenden Bereiche tätig sind: Gewerkschaftswerte, Nichtdiskriminierung, Gleichstellung der Geschlechter Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und allen Formen von Intoleranz, Rechten des Kindes, Verhütung und Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt und Gewalt gegen Kinder. Diese Zuschüsse zielen auch darauf ab, die jährlichen Arbeitsprogramme europäischer Netzwerke, auf EU-Ebene tätiger Organisationen der Zivilgesellschaft und europäischer Think Tanks zu unterstützen, die Rahmenpartnerschaftsabkommen mit der EACEA unterzeichnet haben und in den Bereichen europäisches Gedenken oder Engagement der Bürger tätig sind. Die Rahmenpartner können einen Vorschlag unterbreiten, in dem ihr jährliches Arbeitsprogramm vorgestellt wird.

Geförderte Aktivitäten

Mit diesen Zuschüssen werden die Betriebskosten der Netzwerke, Organisationen oder Think Tanks sowie die Aktivitäten finanziert, die einen EU-Mehrwert haben und zur Umsetzung der Programmziele beitragen, einschließlich analytischer Aktivitäten, Schulungs- und Kapazitätsaufbauaktivitäten, Konferenzen, gegenseitiges Lernen, Zusammenarbeit, Sensibilisierung, Kommunikations- und Verbreitungsaktivitäten. Bewerber müssen ein detailliertes jährliches Arbeitsprogramm für einen Zeitraum von 12 Monaten vorlegen. Bei den Aktivitäten sollte sowohl in der Entwurfs- als auch in der Umsetzungsphase eine geschlechtsspezifische Perspektive gebührend berücksichtigt werden, da dies bei der Bewertung berücksichtigt wird. Die Partner sollten auch einen integrativen und intersektionalen Ansatz bei diesen Aktivitäten für alle Menschen sicherstellen, beispielsweise in Bezug auf Rasse oder ethnische Herkunft, Religion oder Weltanschauung, (Behinderung), Alter, Geschlecht, Geschlecht oder sexuelle Orientierung.

Erwartete Resultate

Von europäischen Netzwerken wird erwartet, dass sie zur Erreichung mindestens eines der folgenden Ziele beitragen:

  1. Aufbau der Kapazitäten nationaler oder regionaler Organisationen, die in den vom Zuschuss abgedeckten Bereichen tätig sind
  2. Aufbau und Erhöhung der Fähigkeit der Netzwerkpartner, kohärente und koordinierte Aktivitäten zu entwickeln, die die relevanten politischen Ziele fördern
  3. Erweiterung der Reichweite des Netzwerks, einschließlich neuer Partner
  4. Eine messbare Zunahme der Auswirkungen der Aktivitäten des Netzwerks in den relevanten Politikbereichen.

Organisationen der Zivilgesellschaft, die auf EU-Ebene im Bereich des europäischen Gedenkens sowie des Engagements und der Beteiligung der Bürger tätig sind, werden voraussichtlich dazu beitragen, mindestens eines der folgenden Ziele zu erreichen Ziele:

  1. Aufbau und Steigerung ihrer Fähigkeit zur Entwicklung kohärenter und koordinierter transnationaler Aktivitäten zur Förderung der relevanten politischen Ziele auf EU-Ebene
  2. Ein konkreter Beitrag der ständigen, üblichen und regelmäßigen transnationalen Aktivitäten der Organisation zu den relevanten politischen Zielen auf EU-Ebene und eine messbare Zunahme der Auswirkungen in den relevanten Politikbereichen.

Es wird erwartet, dass europäische Denkfabriken, die im Bereich des europäischen Gedenkens und des Engagements und der Beteiligung der Bürger aktiv sind, dazu beitragen, mindestens eines der folgenden Ziele zu erreichen:

  1. Bereitstellung eines Zusammenhangs zwischen Forschung und Politikgestaltung auf europäischer Ebene, um Lösungen für Probleme zu finden
  2. Erleichterung der Interaktion zwischen Wissenschaftlern, Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern.

Zeitplan

Antragsbeginn

1. Quartal 2022

Antragsfrist

Bislang keine

Evaluation

Noch nicht bekannt gegeben

Ergebnisse der Evaluation

Noch nicht bekannt gegeben

Vertrags­unterzeichnung

Noch nicht bekannt gegeben

Quelle

Die Originalfassung dieses Aufrufes ist noch nicht öffentlich. Sobald das Dokument veröffentlicht wurde, werden wir dieses hier verlinken.

Sie haben Fragen?

Kontaktstelle CERV Deutschland
Weberstr. 59a
D - 53113 Bonn

Telefon +49 - (0)228 - 201 67 - 21
+49 - (0)228 - 201 67 - 32
Fax +49 - (0)228 - 201 67 - 33
E-Mail