Zielsetzung

Förderung des Austauschs zwischen Bürgern verschiedener Länder, insbesondere durch Städtepartnerschaften und -netzwerke, um ihnen praktische Erfahrungen mit dem Reichtum und der Vielfalt des gemeinsamen Erbes der Union zu vermitteln und ihnen bewusst zu machen, dass diese die Grundlage für eine gemeinsame Zukunft bilden.

Förderkriterien

Antragsberechtigt sind: Städte / Gemeinden oder deren Partnerschaftsausschüsse oder -netzwerke; andere Ebenen der lokalen / regionalen Gebietskörperschaften; Verbände / Verbände lokaler Gebietskörperschaften; gemeinnützige Organisationen, die lokale Behörden vertreten.

Für Städtepartnerschaften

Um förderfähig zu sein, müssen Zuschussanträge für Städtepartnerschaften alle folgenden Kriterien erfüllen:

a) Antragsteller und Partner sind entweder eine öffentliche Einrichtung oder eine gemeinnützige Organisation mit Rechtspersönlichkeit, die in einem förderfähigen Land ansässig ist, das an dem Programm teilnimmt

b) Antragsteller sind Städte / Gemeinden und / oder andere Ebenen lokaler Gebietskörperschaften, ihre Partnerausschüsse oder andere gemeinnützige Organisationen, die lokale Gebietskörperschaften vertreten

c) An dem Projekt müssen Gemeinden aus mindestens zwei förderfähigen Ländern beteiligt sein, von denen mindestens eines ein EU-Mitgliedstaat ist

d) An einer Städtepartnerschaftsveranstaltung müssen mindestens 50 direkte Teilnehmer beteiligt sein, von denen mindestens 25 „eingeladene Teilnehmer“ sind: reisende Delegationen aus förderfähigen Projektpartnerländern außer dem Land, in dem eine Town-Twinning-Veranstaltung stattfindet

e) Aktivitäten müssen in einem der förderfähigen Länder stattfinden, die an dem Projekt teilnehmen

f) Die maximale Projektdauer beträgt 12 Monate

Für Städtenetzwerke

Um förderfähig zu sein, müssen Zuschussanträge für Städtenetzwerke alle folgenden Kriterien erfüllen:

a) Antragsteller und Partner sind entweder eine öffentliche Einrichtung oder eine gemeinnützige Organisation mit Rechtspersönlichkeit, die in einem förderfähigen Land ansässig ist, das an dem Programm teilnimmt

b) Antragsteller sind Städte / Gemeinden und / oder andere Ebenen lokaler Gebietskörperschaften, ihre Partnerausschüsse oder andere gemeinnützige Organisationen, die lokale Gebietskörperschaften vertreten

c) An dem Projekt müssen Gemeinden aus mindestens fünf förderfähigen Ländern beteiligt sein, von denen mindestens drei EU-Mitgliedstaaten sind

d) Aktivitäten müssen in mindestens zwei verschiedenen förderfähigen Programmländern stattfinden

e) Die maximale Projektdauer beträgt 24 Monate.

Förderprioritäten

  1. Städtepartnerschaften:

    Das Programm trägt zur Förderung des interkulturellen Dialogs bei, indem es Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Sprachen zusammenbringt und ihnen die Möglichkeit gibt, an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen. In diesem Zusammenhang werden Städtepartnerschaftsprojekte das Bewusstsein für den Reichtum des kulturellen und sprachlichen Umfelds in Europa schärfen und das gegenseitige Verständnis und die Toleranz fördern, was zur Entwicklung einer respektvollen, dynamischen und vielfältigen europäischen Identität und zur Achtung der gemeinsamen Werte, der Demokratie und der Grundrechte führt.

    Gleichzeitig bieten Städtepartnerschaften den Bürgern die Möglichkeit, auszudrücken, welche Art von Europa sie wollen. Die in diesem Rahmen unterstützten Debatten sollten auf den spezifischen Errungenschaften der EU und auf Lehren aus der Geschichte beruhen. Sie sollten auch aktuelle Trends reflektieren und es den Teilnehmern ermöglichen, die Euroskepsis in Frage zu stellen und mögliche Maßnahmen vorzuschlagen, die die EU ergreifen könnte, um das Zugehörigkeitsgefühl zu Europa zu fördern.

  2. Städtenetzwerke

    Städtenetzwerke geben Städten und Gemeinden die Möglichkeit, ihre Zusammenarbeit und Debatte zu vertiefen und zu intensivieren, nachhaltige Netzwerke aufzubauen und ihre langfristige Vision für die Zukunft der europäischen Integration zu skizzieren.

    Die Kommission erwartet, dass Städtenetzwerke über eine neue Erzählung für Europa nachdenken, die menschenorientiert, zukunftsorientiert und konstruktiv ist und insbesondere für die jüngere Generation relevant ist. Projekte können auf den Ergebnissen der Konsultationen der Bürger beruhen und zu Debatten über spezifische Wege zur Schaffung einer demokratischeren EU führen, um die Bürger zu ermutigen, sich wieder mit der EU zu befassen, und ihnen dabei helfen, ein stärkeres Gefühl der Eigenverantwortung für das europäische Projekt zu entwickeln.

Geförderte Aktivitäten

Zu den Aktivitäten im Zusammenhang mit Städtepartnerschaften und Städtenetzwerken können gehören: Workshops, Seminare, Konferenzen, Schulungsaktivitäten, Expertentreffen, Webinare, Sensibilisierungsmaßnahmen, Datenerfassung und -konsultation, Entwicklung, Austausch und Verbreitung bewährter Verfahren zwischen Behörden und der zivilgesellschaftlichen Organisationen, Entwicklung von Kommunikationsinstrumenten und Nutzung sozialer Medien.

I. Städtepartnerschaften
Diese Maßnahme zielt darauf ab, Projekte zu unterstützen, die eine breite Palette von Menschen aus Partnerstädten zu für dieses Programm relevanten Themen zusammenbringen. Durch die Mobilisierung der Öffentlichkeit auf lokaler und EU-Ebene zur Erörterung spezifischer Fragen auf der politischen Agenda Europas soll mit dieser Maßnahme das gegenseitige Verständnis, die Inklusion und die kulturelle Vielfalt gefördert und Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement auf EU-Ebene entwickelt werden.

II. Netzwerke von Städten
Im Rahmen dieser Maßnahme werden Kommunen oder Regionen und Verbände, die langfristig zusammenarbeiten, aufgefordert, Städtenetzwerke aufzubauen, um ihre Zusammenarbeit nachhaltiger zu gestalten und bewährte Verfahren auszutauschen. Von den Städtenetzwerken wird erwartet, dass sie eine Reihe von Aktivitäten zu Themen von gemeinsamem Interesse im Zusammenhang mit den Programmzielen integrieren, in dem Themenbereich tätige Gemeindemitglieder einbeziehen und auf Nachhaltigkeit abzielen.

Erwartete Resultate

I. Städtepartnerschaften:

  • Stärkung und Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der Freundschaft zwischen Bürgern auf lokaler Ebene
  • Bürgern aus lokalen Gemeinschaften helfen, den Mehrwert zu erfahren, den die EU bietet
  • ein verstärktes Zugehörigkeitsgefühl zur EU

II. Netzwerke von Städten

  • eine Gelegenheit für Städte und Gemeinden, größere Projekte zu entwickeln, um die Wirkung und Nachhaltigkeit ihrer Projekte zu steigern
  • Möglichkeit für die Begünstigten, thematischere und politischere Projekte zu entwickeln
  • dauerhafte Verbindungen zwischen Partnerorganisationen
  • Sensibilisierung für die Vorteile von Vielfalt und die Bekämpfung von Diskriminierung und Rassismus
  • bessere Informationen über die durch die Unionsbürgerschaft gewährten Rechte und deren verbesserte Umsetzung in den Mitgliedstaaten

Zeitplan

Antragsbeginn

20. Mai 2021

Antragsfrist

26. August 2021
17:00 Uhr (CET)
Noch 3 Wochen

Evaluation

Noch nicht bekannt gegeben

Ergebnisse der Evaluation

Noch nicht bekannt gegeben

Vertrags­unterzeichnung

Noch nicht bekannt gegeben

Quelle

Die Originalfassung dieses Aufrufes finden Sie auf der Internetseite der Europäischen Union.

Zum Aufruf

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