Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zum Thema

Gewaltprävention

Icon Daphne

Status

Offen

Beginn

15. Dezember 2021

Frist

12. April 2022

Budget

30.500.000 €

ID

CERV-2022-DAPHNE

Hinweis

Auszug (Inoffizielle Übersetzung)

Offizieller Titel

Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt und Gewalt gegen Kinder

Ziele

Bekämpfung von Gewalt, einschließlich geschlechtsspezifischer Gewalt:

1. Verhütung und Bekämpfung aller Formen geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie häuslicher Gewalt auf allen Ebenen, unter anderem durch Förderung der im Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt (Istanbuler Konvention) festgelegten Standards

2. Verhinderung und Bekämpfung aller Formen von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche sowie Gewalt gegen andere gefährdete Gruppen wie LGBTQI-Personen und Menschen mit Behinderungen;

3. Unterstützung und Schutz aller direkten und indirekten Opfer solcher Gewalt, wie z. B. Opfer häuslicher Gewalt, die in der Familie oder in intimen Beziehungen begangen wurde, einschließlich von Kindern, die durch häusliche Verbrechen verwaist sind, sowie Unterstützung und Gewährleistung eines einheitlichen Schutzniveaus für Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt in der gesamten Union.

Unterstützte politische Initiativen: Gleichstellungsstrategie, EU-Strategie für die Rechte des Kindes, EU-Strategie für die Rechte der Opfer.

Förderkriterien

Antragsberechtigt sind: Behörden, Hilfsdienste und zivilgesellschaftliche Organisationen der Mitgliedstaaten

Für alle Prioritäten gilt: Um förderfähig zu sein, müssen Zuschussanträge alle folgende Kriterien erfüllen:

  • Antragsteller:innen und Partner:innen müssen öffentliche Einrichtungen oder private Organisationen sein, die ihren Sitz in einem der am Programm teilnehmenden Länder haben, oder eine internationale Organisation sein;
  • Organisationen, die auf Gewinn ausgerichtet sind, müssen ihre Anträge in Partnerschaft mit öffentlichen Einrichtungen oder privaten gemeinnützigen Organisationen stellen

 

Um im Rahmen der ersten Priorität förderfähig zu sein, müssen die Zuschussanträge zudem alle folgenden Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt muss transnational sein;
  • An dem Antrag müssen mindestens zwei Organisationen (Antragsteller und Partner) beteiligt sein;
  • der beantragte EU-Zuschuss darf nicht weniger als 1 000 000 EUR und nicht mehr als 2 000 000 EUR betragen.
  • Die Projektlaufzeit liegt zwischen 12 und 36 Monaten.

 

Um im Rahmen der zweiten und dritten Priorität förderfähig zu sein, müssen die Zuschussanträge zudem alle folgenden Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt kann entweder national oder transnational sein;
  • An dem Antrag müssen mindestens zwei Organisationen beteiligt sein (Antragsteller und Partner);
  • der beantragte EU-Zuschuss darf nicht niedriger als 75 000 EUR und nicht höher als 1 000 000 EUR sein.
  • Die Projektlaufzeit liegt zwischen 12 und 24 Monaten.

 

Um im Rahmen der vierten und fünften Priorität förderfähig zu sein, müssen die Zuschussanträge zudem alle folgenden Kriterien erfüllen:

  • das Projekt kann entweder national oder transnational sein;
  • An dem Antrag müssen mindestens zwei Organisationen (Antragsteller und Partner) beteiligt sein;
  • der beantragte EU-Zuschuss darf nicht weniger als 75 000 EUR betragen.
  • die Projektlaufzeit liegt zwischen 12 und 24 Monaten.

Förderprioritäten

1. Groß angelegte und langfristige transnationale Maßnahmen zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt
Im Einklang mit der Gleichstellungsstrategie zielt diese Prioritätsachse darauf ab, die Entwicklung groß angelegter, integrierter Maßnahmen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt zu unterstützen und langfristige und strukturelle Veränderungen mit einer breiten geografischen Abdeckung zu erreichen.
Ziel ist es, im Einklang mit den Prioritäten der Gleichstellungsstrategie eine ausgewogene Abdeckung von Maßnahmen in den verschiedenen Interventionsbereichen zu erreichen. Zu diesem Zweck wird eine Anzahl von transnationalen Vorschlägen ausgewählt werden, die jeweils auf eine der folgenden Themenbereiche ausgerichtet sind: häusliche Gewalt, schädliche Praktiken, gegen Frauen und Mädchen gerichtete Online-Gewalt, Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt, Geschlechter-Stereotypen.

Um Interventionen vor Ort und eine breite Abdeckung zu gewährleisten, sollten die Anträge von Partnerschaften gestellt werden, die eine Zusammenarbeit mit den relevanten Akteurinnen in dem gewählten Bereich sowie mit Organisationen sicherstellen, die einen Multiplikatoreffekt garantieren. Die Anträge sollten außerdem eine große Anzahl von Teilnehmenden in verschiedenen geografischen Gebieten der EU erreichen.

Die Anträge müssen ein langfristiges Interventionsprogramm entwickeln, um nachhaltige Veränderungen in den Politiken, Aktivitäten, Einstellungen und Verhaltensweisen der relevanten Akteur:innen in den ausgewählten Bereichen zu erreichen. Ziel ist es, dass die betreffenden Akteur:innen geförderten die Maßnahmen in ihre jeweiligen Tätigkeitsbereiche integrieren (z. B. Unternehmen, Gemeinden, Schulen/Universitäten, Gesundheitsdienste, humanitäre Dienste usw.). Die Anträge müssen die langfristige Nachhaltigkeit der Projektergebnisse und -wirkungen nachweisen. Dies kann insbesondere durch die Durchführung von Maßnahmen geschehen, die auf einen systemischen Wandel abzielen, z. B. durch strukturelle Reformen, ausdrückliche Verpflichtungen der Hauptakteur:innen, verbesserte Arbeitsabläufe, Strategien und/oder Praktiken.

2. Bekämpfung und Verhütung von Gewalt im Zusammenhang mit schädlichen Praktiken
Dies umfasst die Bekämpfung, Sensibilisierung und Verhütung von Gewalt im Zusammenhang mit schädlichen Praktiken wie Genitalverstümmelung bei Frauen, Zwangsheirat oder Frühverheiratung oder erzwungene sexuelle Beziehungen, so genannte "Ehrenverbrechen" an Frauen, Jugendlichen und Kindern. Dazu gehören die Stärkung der öffentlichen Dienste, Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen, der Aufbau von Kapazitäten für Fachkräfte und ein opferorientierter Zugang zur Justiz.
Die Maßnahmen sollten sich darauf konzentrieren, die Einstellung der betroffenen Gemeinschaften zu ändern, auch durch Dialog, gegenseitiges Lernen und den Austausch bewährter Verfahren. Die Projekte müssen eine direkte Beteiligung der Gemeinschaft vorsehen, einschließlich gezielter Sensibilisierungs- und Bildungsmaßnahmen sowie der Förderung des Dialogs in den betroffenen Gemeinschaften. Die Maßnahmen müssen je nach Zielgruppe einen kinderzentrierten und/oder einen geschlechtsspezifischen Ansatz verfolgen.

3. Primärprävention von geschlechtsspezifischer Gewalt
Der Schwerpunkt dieser Priorität liegt auf der Primärprävention, insbesondere auf der Änderung sozialer Normen und Verhaltensweisen, um die Toleranz gegenüber allen Formen geschlechtsspezifischer Gewalt zu beenden. Dazu gehören spezifische und praktische Sensibilisierungs-, Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen, um Vorurteile und geschlechtsspezifische Stereotypen und Normen zu bekämpfen, die Gewalt begünstigen, dulden oder verharmlosen, und um Frauen und Männer, Mädchen und Jungen mit den Instrumenten auszustatten, die sie in die Lage versetzen, Gewalt durch Empowerment- und Bystander-Interventionsprogramme aufzuzeigen und ihr entgegenzutreten. Jede Form von geschlechtsspezifischer Gewalt kann im Rahmen dieser Priorität behandelt werden. In den Vorschlägen muss erläutert werden, gegen welche sozialen Normen und Verhaltensweisen vorgegangen werden soll, und es muss begründet werden, wie Maßnahmen, die diese Einstellungen und Verhaltensweisen fördern oder abbauen, direkt zur Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt beitragen.

4. Unterstützung und Verbesserung der nationalen Datenerhebung über Gewalt gegen Kinder
Die Erhebung von Daten über Gewalt gegen Kinder ist sehr lückenhaft. Es gibt Lücken auf allen Ebenen, was die Reaktion auf Gewalt erschwert. Diese Priorität zielt darauf ab, die Bemühungen um eine nachhaltigere und umfassendere Datenerhebung (einschließlich einer Aufschlüsselung nach Geschlecht) auf lokaler und/oder nationaler Ebene zu fördern. Die Definition von Gewalt, wie sie in Abschnitt “1. Hintergrund” des Calls dargelegt ist, sollte angewendet werden.

Die im Rahmen dieses Schwerpunkts geförderten Aktivitäten sollten zu einem besseren Verständnis des Gewaltphänomens und zu robusteren Datenerhebungsmechanismen beitragen. Sie sollten auch systemische Veränderungen bewirken, die das Wissen über das Ausmaß von Gewalt gegen Kinder auf nationaler/lokaler Ebene in Maßnahmen umsetzen (bessere Prävention, Schutz und Unterstützung der Opfer). Die Projekte sollten den unterschiedlichen Situationen und Hintergründen von Kindern Rechnung tragen und die besonderen Bedürfnisse und Umstände von Mädchen und Jungen in ihrer ganzen Vielfalt berücksichtigen.

Die Einbeziehung von nationalen/lokalen Behörden, die für die Datenerhebung/Statistik zuständig sind, wird nachdrücklich empfohlen.

5. Stärkung der Maßnahmen zur Verhütung und Unterstützung von Gewaltopfern im Kindesalter durch Ausbau der Kinderschutzsysteme auf nationaler und lokaler Ebene
Eine wirksame Reaktion auf Gewalt (in all ihren Formen und mit Auswirkungen auf verschiedene Gruppen von Kindern) ist nur möglich, wenn sie zwischen allen Beteiligten gut koordiniert wird. Allzu oft arbeiten die Dienste in Silos, wobei kaum Verweisungen zwischen den einschlägigen Diensten erfolgen und die Fälle langfristig nicht weiterverfolgt werden. Präventionsmaßnahmen werden vom Schutz und der Unterstützung der Opfer getrennt. Ziel dieser Priorität ist es, zu systemischen Veränderungen auf nationaler Ebene beizutragen und letztlich integrierte Kinderschutzsysteme zu schaffen, um eine wirksamere Prävention und einen wirksameren Schutz der Opfer zu ermöglichen.

Ziel ist es, Projekte zu finanzieren, die bestehende Mechanismen stärken, erweitern, qualitativ verbessern oder neue Dienste hinzufügen. Projekte, die sich mit verschiedenen Gruppen von Kindern befassen und diese einbeziehen, sind willkommen, einschließlich gefährdeter Kinder, die von sich überschneidenden Formen von Gewalt und Diskriminierung bedroht sind (z. B. Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder in Betreuung, LGBTIQ-Kinder, Kinder mit Behinderungen).

Die Einbeziehung der nationalen/lokalen Behörden wird nachdrücklich empfohlen.

Geförderte Aktivitäten

Die Aktivitäten umfassen:

  • Sensibilisierungs- und Befähigungsmaßnahmen;
  • Aufbau von Kapazitäten und Schulung von Fachleuten;
  • Entwurf, Entwicklung und Umsetzung von Protokollen, Entwicklung von Arbeitsmethoden und -instrumenten, Koordinierungsplattform und -gruppen;
  • Konzeption von Diensten und Maßnahmen zur Verbesserung des Zugangs zu Opferhilfsdiensten;
  • Austausch von bewährten Verfahren, gegenseitiges Lernen;
  • Kartierung der Systeme zur Datenerhebung (Priorität 4);
  • Entwicklung und Umsetzung von Strategien und Systemen für die Datenerhebung, einschließlich von Fallverwaltungssystemen (Priorität 4);
  • Bewertung von Gewalttendenzen sowie Datenerhebung und Analyse der Auswirkungen von Präventionsstrategien und -maßnahmen (Priorität 4);
  • gezielte Kommunikations- und Werbemaßnahmen zur Koordinierung der Maßnahmen gegen Gewalt gegen Kinder (Priorität 5);
  • Aufbau von Kapazitäten und Schulung von Fachkräften für bestimmte Gruppen von Fachkräften, die direkt mit Kindern arbeiten (z. B. Gesundheitsfachkräfte, Lehrer:innen) (Priorität 5);

Die antragstellenden Organisationen werden ermutigt, bereits vorhandene Materialien zu nutzen, zu verbreiten und darauf aufzubauen (z. B. Instrumente, Projektleistungen, Handbücher, Forschungsarbeiten, Studien, Kartierungen, Berichte usw.).

Praktische Projekte zur Entwicklung und Umsetzung spezifischer Maßnahmen werden bevorzugt. Die Maßnahmen sollten so entwickelt und umgesetzt werden, dass sie langfristig tragfähig sind und dauerhafte Ergebnisse erzielen und auf systemische Veränderungen abzielen, insbesondere für Priorität 1. Forschung ist zwar nicht ausgeschlossen, aber wenn Forschungsaktivitäten Teil des Projekts sein sollen, müssen sie eng mit dem gesamten Projekt verknüpft sein und die Geschlechterfrage gebührend berücksichtigen und die Daten nach Geschlecht aufschlüsseln.

Es wird dringend empfohlen, eine Behörde - einschließlich regionaler und lokaler Behörden - einzubeziehen, die sich aktiv an den Projekten beteiligt. Bei Projekten im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt kann es sich bei diesen Behörden um nationale, regionale oder lokale Ministerien/Agenturen/Gleichstellungsstellen handeln, die für die Gleichstellung der Geschlechter und/oder die Bereitstellung von Diensten für Gewaltopfer oder Täter zuständig sind, sowie um Polizei-, Justiz-, Gesundheits- oder Bildungsbehörden usw., je nach Sachlage.
Diese Unterstützung wird durch ein Schreiben der öffentlichen Behörde zum Ausdruck gebracht (Anhang zum Antrag) und wird im Rahmen des Vergabekriteriums 2 Qualität bewertet.

Erwartete Resultate

1. Groß angelegte und langfristige transnationale Maßnahmen zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt, u.a.

  • Systemische Veränderungen, z. B. durch strukturelle Reformen, ausdrückliche Verpflichtungen der Hauptakteur:innen und verbesserte Arbeitsabläufe, verbesserte Protokolle, Strategien und Praktiken von Organisationen/Unternehmen/Strukturen usw. Die Projekte sollten zu Veränderungen auf struktureller Ebene beitragen, deren Auswirkungen im Laufe der Zeit aufrechterhalten oder weiter verstärkt werden können;
  • veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug auf geschlechtsspezifische Gewalt (einschließlich einer geringeren Toleranz und einer geringeren Beschuldigung der Opfer) in der allgemeinen Bevölkerung und in bestimmten Gruppen, z. B. in einschlägigen Fachkreisen, bei Zeug:innen und Schaulustigen sowie bei gefährdeten Gruppen;
  • Intensivierung des Dialogs, des gegenseitigen Lernens und des Austauschs bewährter Verfahren mit und zwischen den betroffenen Gemeinschaften;
  • Stärkung der Fähigkeit der Beteiligten und der einschlägigen Fachkräfte, Fragen im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt anzugehen, unter anderem durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Stellen

2. Bekämpfung und Verhütung von Gewalt im Zusammenhang mit schädlichen Praktiken

  • veränderte Einstellungen der betroffenen Gemeinschaften;
  • verstärkter Dialog, gegenseitiges Lernen und Austausch bewährter Praktiken mit und zwischen den betroffenen Gemeinschaften;
  • Stärkung der Kapazitäten von Interessenvertreter:innen und einschlägigen Fachleuten, sich mit Fragen im Zusammenhang mit schädlichen Praktiken/Gemeinschaften zu befassen, u. a. durch verstärkte behördenübergreifende Zusammenarbeit;
  • Vorbeugung schädlicher Praktiken, bevor sie auftreten, durch Aufklärung über die Gleichstellung der Geschlechter und die Grundrechte sowie durch die Einbeziehung der Mitglieder von Gemeinschaften
  • Stärkung der öffentlichen Dienste, Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen, Ausbau der Kapazitäten von Fachkräften und opferorientierter Zugang zur Justiz.

3. Primärprävention von geschlechtsspezifischer Gewalt, u.a.

  • Schärfung des Bewusstseins für Vorurteile und geschlechtsspezifische Stereotypen und Normen, die zur Toleranz von Gewalt beitragen;
  • Änderung der Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug auf geschlechtsspezifische Gewalt (einschließlich geringerer Toleranz und Opferbeschuldigung) in der allgemeinen Bevölkerung und in bestimmten Gruppen, z. B. in einschlägigen Fachkreisen, bei Zeug:innen und Schaulustigen, bei gefährdeten Gruppen;
  • Stärkung der Fähigkeit der Beteiligten und der beteiligten Fachkräfte, Fragen im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt anzugehen, u. a. durch verstärkte behördenübergreifende Zusammenarbeit und den Abbau von Vorurteilen, Geschlechterstereotypen und -normen;
  • ein System, das durch den Aufbau von Kapazitäten gestärkt wird, um sicherzustellen, dass die Strukturen zur Verhütung von und Reaktion auf Gewalt gegen Frauen, Kinder und andere besonders betroffene Gruppen erweitert oder angepasst werden, um auch Flüchtlinge und Migrant:innen einzubeziehen.

4. Unterstützung und Verbesserung der nationalen Datenerhebung über Gewalt gegen Kinder

  • erhöhtes Verständnis für die Situation auf lokaler, nationaler und EU-Ebene in Bezug auf Gewalt gegen Kinder;
  • verstärkte Bemühungen der Behörden und einschlägigen Dienste, um Daten über Gewalt zu erfassen und sammeln
  • eine wirksamere, systematischere und vergleichbarere Erhebung von Daten über Gewalt gegen Kinder;
  • faktengestützte Unterstützung für wirksamere Strategien und Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder.

5. Stärkung der Maßnahmen zur Verhütung und Unterstützung von Gewaltopfern im Kindesalter durch Ausbau der Kinderschutzsysteme auf nationaler und lokaler Ebene

  • verstärkte Zusammenarbeit und Koordinierung zwischen den zuständigen Diensten und Behörden;
  • Stärkung der Kapazitäten der zuständigen Dienste, die bei der Verhütung von und Reaktion auf Gewalt gegen Kinder eine Rolle spielen
  • verstärkte Prävention von Gewalt gegen Kinder;
  • verstärkter Schutz und Unterstützung für Kinder, die Opfer von Gewalt geworden sind;
  • Stärkung der Fähigkeit von Fachkräften, Gewalt gegen Kinder zu verhindern, aufzudecken und darauf zu reagieren;
  • Stärkung der Kinderschutzsysteme.

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